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Im Gegensatz zu ihren
großen, jüngeren Geschwistern, dem Kino und dem
Fernsehen, hat sich in der Photographie als künstlerisches
Ausdrucksmittel die Verwendung des Schwarzweißen fest
etabliert. Auf die Frage, warum dies so ist, hat ein
bekannter Photograph wie folgt geantwortet.
"S/W-Bilder spiegeln die Wirklichkeit realer ab,
als es die Farbphotographie je kann. Keine Farbspielerei
lenkt vom Motiv und damit vom eigentlichen Anliegen des
Künstlers ab. Der altbekannte Spruch, wonach weniger
oft mehr ist, besitzt auch hier seine Gültigkeit."
Von dieser Erkenntnis läßt sich auch der Photograph
Dirk Bäumker leiten. Denn die in seinen eindrücklichen
Schwarzweiß- Aufnahmen erzeugte erotische Stimmung und
die verschiedenen, subtilen Zwischentöne, treten erst
durch diesen Farbverzicht zu Tage und darum wirkt auch
manch direkte Geste nicht obszön, sondern ästhetisch,
schön und natürlich.
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www.baeumker.li
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Der
Einstieg in die Fotografie kam am Nürburgring, auf der
Nordschleife am Rand der Piste, mit einer Zeiss Contaflex,
zu einer Zeit als dort noch der Grosse Preis von
Deutschland ausgefochten wurde. Nach den ersten
Erfahrungen in der Dunkelkammer kam nach und nach der
Verzicht auf Farbe. Ein Buch mit Menschenbildnissen von
Philippe Halsman, Richard Avedon, Alfred Eisenstaedt
und Irving Penn zog die (fotografische) Abkehr vom
Rennsport nach sich. Die Bilder von David Bailey und
Jeanloup Sieff schließlich waren es, die den
Einstieg in die Aktfotografie brachten.
Seine Bilder entwickelt und vergrößert Dirk Bäumker
selbst, wobei er ganz, wie auch bei der Aufnahme, auf
analoge Technik setzt. Dirk Bäumker lebt seit einigen
Jahren mit seiner Frau und seinem Sohn in
Liechtenstein.
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